Bildupdate

Ernsthaft, ich mag Tiere, hatte früher selbst Hund und Katz (nur Pferden trau ich echt nicht und Kühe machen mir schon irgendwie Angst 😅)

Ich mag Tiere – aber ich HASSE es sie zu zeichnen. Große Raubkatzen hab ich so 2-3 immer ganz gut hinbekommen und einmal sogar einen Schäferhund in Aquarell von der Seite. Hab 2005 auch mal Pferde versucht – die sahen alle irgendwie total bescheuert aus 😂 und einmal 2 in Acryl.. Das ging grad so… Aber ich hab echt Probleme mit Tieren.. Was ich „gut“ kann sind Menschen, Bäume, Blumen und die meisten Pflanzen generell, Steine, vllt sogar etwas Wasser. Aber Tiere? No way. Besonders nicht in dieser Fickgröße mit diesen Händen die feinmotorische VOLLNIETEN sind, so hat das noch nicht vollendete Pferd irgendwie sehr krüppelige Ohren und der Hund (weiß grad nicht ma die Rasse) ist irgendwie breit. Und dann kommt da noch ein Hund in den Stamm und das Gesicht ist dann noch schwerer für mich und die Krönung sind die Kolibris – Vögel und die zeichnen und dann auch noch SO KLEIN…. Da hab ich mir jetzt aber was eingebrockt, ich Idiot 🤣 naaaa ja, vllt wirds ja doch noch was, zumindest der Baum ist ganz cool 😂😅

„Vermisst du dich selbst?“, fragt sie und ich spüre noch die Tränen von vorhin und meine Gedanken laufen ins Leere, als ich irgendwie motorisiert frage: „Wie meinst du das?“

„Na ja, dich selbst, das was dich ausmacht. Dein Wohlbefinden.“, und ich nicke nur. Und dann fragt sie: „Bist du unter anderem deshalb traurig?“, und ich muss einmal tief atmen und kurz die Augen schließen, bevor ich antworte: „Ja.“

Zurzeit ist es etwas schwierig, denn zurzeit ist mein Bein taub, bei Weitem nicht mehr so wie von vor einigen Tagen, aber irgendwie leicht taub ist es noch und der täglich stetige kraftverlust spürbar. – ließ es heute nicht zu länger als 4 Runden auf dem Pferd zu sitzen.

Es ist lange her, dass es mir so nahe ging, gefühlt ewig, dabei ist es nicht ewig her. Um die 2010 und dann half der Alkohol und eine ehemalige Freundin meinte da zu mir, sie sei froh, dass ich deswegen auch mal etwas weine, sie dachte schon ich sei kein Mensch, weil ich nie weine – wegen allem nie weine und darüber nie rede. Dann ende 2014 oder so, auch wegen zu viel Alkohol, an einem Abend an dem sich meine ehemals besten Freunde sich spontan selbst zu mir und meinen damaligen Geburtstags einluden. Zu der Zeit in der ich einiges alleine wieder aufbaute, mir keiner half, nicht mal die, die Geld dafür bekommen und den ‚Abschiedsworten‚: „wahrscheinlich ist dein Hirn schon zerfressen.“ und „Es ist für alle das beste, du verreckst dran.“.

Und 2016, im Krankenhausbett abends, still und leise, mit dem Gedanken, die zuvor meine Worte am Telefon waren: „Wenn dass nicht mehr weggeht und so bleibt, kann ich nicht mehr nachhause..“

Tränen flossen, wenn sie flossen, ganz still, leise und kurz. Und es war nie das große Problem, dass es so ist, sondern eher, dass es immer dann kommt, wenn es ersichtlich besser wurde. Dass es Menschen gibt, die deine Schwächen nehmen um sich selbst stärker zu fühlen – und damals hatte ich mich schon gefragt ob man sowas wie eine „Krankheit“ als Schwäche sehen und zählen kann. Dass Problem ist, dass es das Selbstbild zerbricht, wie Stein das Glas – wobei auch dass eher die Menschen sind und wie sie sich verändern. Das Spüren, wie sie dich benutzen um besser dazustehen, sich stärker zu fühlen oder „Witze“ zu machen, über die nur sie selbst auf Dauer lachen können.

Heute war nicht der Fall, als hätte man irgendwas davon oder etwas ähnliches getan. Trotzdem tat irgendetwas weh und ich weiß nicht mal was genau. Und es ist auch nicht so, als hätte ich irgendwann alkoholisches getrunken, wie früher mal, wenn ich nicht mal wusste was genau der Grund ist, nur wo der Grund lag, das wusste ich immer. Weswegen, das war mir irgendwie klar, warum genau aber, wusste ich mit Alkohol nie. Ich wusste heute auch nicht warum eigentlich, aber weswegen schon. Schemenhaft ist mir das schon klar und dass es weh tut, spür ich ja in der Brustgegend.

Und es sind nur ein paar Tränen, leise und kurz. Ich konnte noch nie weinen, nicht mal alleine vor mir selbst – und ich meine zu wissen woher das kommt und frag mich, warum sowas nicht irgendwann aufhört.

Es ist nicht einmal so, als hätte ich Angst, dass es eine Entzündung ist und auch nicht, als ob ich bereue, dass ich diese Chemo abgebrochen habe. Ich bin noch immer froh, dass ich sie abgebrochen habe – im Vergleich zu einer Entzündung mit diesem Medikament und jetzt, wo ich meinem Körper nur vermehrt vitamine usw gebe, sehe ich zwar, dass irgendwas ist es wesentlich leichter (noch zumindest – aber ich glaube nicht mal dass es schlimmer wird, eher dass es halt ausgesessen werden muss).

Menschen (zumindest hier zu Lande) neigen dazu sofort wieder „leistungsfähig“ sein zu müssen, sofort keine Schmerzen mehr haben zu dürfen, sich seelisch nicht länger als erlaubt schlecht fühlen zu dürfen. Aber warum eigentlich? Das frag ich mich.

Das frage ich mich besonders dann immer, wenn ich mir selbst verbiete, während ich sogar für mich alleine bin, zu weinen – und der Grund sogar mehr als verständlich ist und ich verständlich fände, würde es jemand anderes tun. Und ich finde eigentlich sogar jeden Grund verständlich, wenn man vor mir weint.

Weswegen mir die Tränen kamen wusste ich schon, nur warum jetzt genau fiel mir schon schwer ihn nur zu erahnen, denn eigentlich habe ich mit all dem keine gravierend größeren Problem. Mit nichts aus meinem Leben. Ich habe schon wesentlich schlimmeres und tatsächlich schreckliches überstanden und mir geht’s gut. Zumindest merke ich selten das Gegenteil von gut deswegen. Aber als sie mich fragte ob ich mich vermisse und der Erklärung dazu, spürte ich schon so ein Ziehen. Wie ich so ein Ziehen spüre, wenn ich an die Menschen denke, die mir wirklich wichtig waren und einfach gestorben sind. Das Ziehen, das ich spüre, wenn ich an meine Familie denke und mich fragen Frage, die ich gern umgehen will aber nie umgehen kann.

Wahrscheinlich ist, wie sie fragte, ich vermisse einfach mich selbst, alles was mich ausmachte und mein Wohlbefinden.

Und wenn ich drüber nachdenke, glaube ich, verstehe ich den Satz vielleicht ist Vermissen sowas wie Dankbarkeit besser.

Und ich vermisse das was mich ausgemacht hat tatsächlich sehr. Ich vermisse es zu laufen, das tat ich so gern – mit Musik in den Ohren wohin auch immer. Klavierspielen oder Gitarre, einfach weils schön is, weils frei macht, weils eine andere Form ist sein inneres nach außen zu tragen als beim Zeichen. Ich vermisse den Sport. Ich vermisse es – vieles. Mehr als ich je Familie vermisst habe oder Menschen, die ich verloren habe, vielleicht – oder gerade deswegen, macht es mich, gefühlt zumindest, manchmal kaputt und höhlt mich aus, wie Menschen zu Halloween ’n scheiß Kürbis, wenn ich zu viel drüber nachdenke. Und manchmal macht es mich wütend, manchmal nur traurig und manchmal ist es wie als denkt ne höhere Macht, an die ich nicht ma glaube, dass hab ich so verdient. Und manchmal find ich das mehr als lächerlich und manchmal denke ich, das habe ich wahrscheinlich wirklich alles, mein ganzes Leben, verdient und manchmal finde ich ich hab davon gar nichts und vor allem das jetz hier nicht verdient. Aber meistens finde ich das alles lächerlich und vor allem besonders deswegen zu heulen. Und noch öfter juckt mich das alles nicht ma, was das drüber weinen umso lachhafter macht.

Fakt ist allerdings, dass Pferde einen da tatsächlich beruhigen. Zumindest gings mir, nachdem ich für die Übung auf dem Pferd saß und obwohl ich mich heute dank kraftloser Beine nicht lange machen konnte, besser. Die Hunde und sogar die total bekloppte Katze tun ihr übriges.

Und weil ich nicht laut drüber reden wollte und nicht schlafen konnte, hab ich jetzt laut gedacht und sollte damit mal aufhören.

Is n bisschen doof fotografiert und noch nicht fertig.

Weil im Moment absolut meine Zeit ist, hab ich seit gestern, neben dem derzeitigen neurologischen scheiß, auch noch fucking ZAHNSCHMERZEN… Ich kotze echt bald Wut im strahl 😅

Behämmert. Ehrlich. Nja

Mit Kohle

Schwein gehabt. Bin jetzt auch noch mit gepresster Kohle dran gegangen und Copicmarker und Kohle funktionieren ganz gut. Das nächste Bild bau ich aber anders auf, denke ich. Ich möchte dass die verschiedenen Übergang weich ineinander laufen und dafür muss ich ggf anders anfangen, wenn ich Copicmarker mit einbauen will. Etwas tricky ist das ja schon, aber solange ich nicht das ganze Sortiment Polychromos habe kann man ja sowas üben.

Ich muss generell größer zeichnen, dass fällt mir immer wieder auf. Ich hab meine Hände nicht mehr (noch nicht) ganz unter Kontrolle und die Feinarbeiten, die ich sonst immer so geliebt habe, fallen mir zeitweise (noch) schwer.

Auf der einen Seite und vor allem, weil jetzt mein rechtes Bein mal wieder (noch) etwas angeschlagen ist, könnt ich echt heulen. Weil ich weiß wies früher war und sehe wies jetzt und dank der ganzen Scheiße ist. Auf der anderen Seite wiederum bin ich wirklich stolz darauf, dass überhaupt wieder was geht, denn es gab extrem viele Zeiten deswegen, da ging fast gar nichts mehr und es ist mittlerweile nicht mehr so, als dass ich immer nur mich auf einen Stand zurück kämpfen muss, der schlechter ist als vor ner Entzündungen, sondern ich mich wirklich weiterentwickle. Es ist nur einfach, dass ich meine Finger nicht mehr so gut koordinieren kann oder mein Handgelenk,weswegen ich zB wirklich Schwierigkeiten bei den Details und Feinarbeiten in DIN A4 Größe (und kleiner) habe..

Eigentlich sollte mich das aber nicht stören, denn es gab noch Zeiten, in denen ich dachte, es wird nie wieder irgendwas, ob laufen oder zeichnen, sowohl das eine wie das andere kann ich wieder. Zwar laufen noch immer nicht gut frei aber ich lerne es ersichtlich und zeichnen ja auch – und es sieht gut aus. Viele andere in meiner Situation könnten es nicht mehr oder hätten irgendwann aufgegeben es ständig wieder hinzubekommen. Also sollte ich eigentlich ja echt stolz drauf sein, wäre ja jeder andere an meiner Stelle auch. Nur ich reg mich hier ständig auf, wegen eigentlich nichts, wo man sich (an meiner Stelle) aufregen WÜRDE, sondern einfach stolz drauf wäre 🙄

Aber nja. Trotz kleiner Fehler finde ich es wirklich gut, werde das nächste Bild nur mal anders aufbauen 🙃

„was wollen wir denn heute essen?“, fragte Pascal gestern und ich antwortete ihm, dass ich Bock auf Putenfilet mit Pilzrahmsoße habe, also legte er das Fleisch raus und als er dann nach der Arbeit nachhause kam, schnitt ich schon mal die Zwiebeln und das Knoblauch. Und er machte einen Mischsala aus Gurken und Tomaten, auf meinen Wunsch mit Schmanddressing, damit wir fett werden und seine Rache war, dass er dann Käse mit reinschnitt 😂, während ich die Pilze schnitt. Und bevor ich die Kartoffeln schälte, sagte er: „Lieber Nudeln, geht schneller und außerdem willst du immer nur Kartoffeln, ich vermisse meine Nudeln.“

„warum fresst ihr denn alle nur Nudeln?“, fragte ich und Pascal sagte: „weil die schmecken“

„Kartoffeln schmecken besser UND machen satt!“, sagte ich entrüstet und er: „das machen Nudeln auch“, und als ich meinte, dass er nur zu faul zum schälen ist, grinste er und nahm Zwiebeln, Knoblauch und Pilze zum Herd und ich ging mit, stellte mich neben ihn und sagte, dass ich das mache und er fragte: „alleine?“. Und ich antwortete: „Ja, Problem?“ und er: „nö“, ich: „dann hau ab.“ und er lachte: „wenn du hilfe brauchst, sag bescheid.“ und ich antwortete: „nerv nicht und verpiss dich endlich, sonst hau ich Rohrreiniger in die Soße.“. Er lacht nur und geht. Ich selbst fang das Essen an und merke irgendwann zwischendrin, wir schlapp meine Muskeln werden und kämpf mich bis zuende durch, weil ich auf der einen Seite zu stolz und auf der anderen Seite zu genervt davon und damit zu trotzig dafür bin, aber als Pascal dann von selbst kommt und ich gerade am Tisch sitze und die Nudeln kochen, sag ich ihm dass er nach denen schauen soll, ich kann kaum nur mehr stehen 😂

Die Taubheit ist mittlerweile fast weg, eigentlich dachte ich gestern, es wäre schon komplett weg, bis ich mit einer Stoppelrolle drüber ging um die Durchblutung zu fördern und die Nerven zu stimulieren. Um zu Testen wie gut das D3 wirkt, hatte ich es erst nach dem Abendessen genommen und festgestellt, dass D3 ziemlich gut wirkt, denn im Vergleich ist das Stehen und Laufen ohne D3 vllt höchsten 15 Minuten am Stück möglichst und anschließend nach 5 Minuten immer setzen. Mit D3 ist es weit besser, zwar auch nicht so wie sonst, aber ich brauche länger bis ich kaum mehr Kraft in den Beinen habe und wesentlich weniger Zeit dafür, dass sie ausgeruht sind und ich dann auch wieder bisschen was machen kann. Ma sehen wie es heute läuft. Heute mal ich dann auch mal weiter und geh mit Kohle dran, mit Copicmarker bin ich ja vor ca 2 Tagen dran gegangen.