Lieder, die ich im Dauertakt gehört noch vor 4 – 2 Jahren gehört habe, lösen noch heute genau dieselben Gefühle aus.

Überwiegend im Krankenhaus, denn meine gerade die letzten Jahre spielte mein Leben genau dort ab.
Ich saß abends draußen, rauchte. Musste wegen Umbau der Klinik eine andere Strecke aus der Klinik ins Freie suchen. Dorthin, wo man auch offiziell rauchen durfte.
Dadurch kam ich zu einem Raucherpavilion, der unglaublich schön gelegen war. Wo kaum einer war außer manchmal das Personal.
Dort, wo ich einen Physio traf, der mir damals die Krücke, die ich nutzte, richtig einstellte. Mich in dem Zug fragte, was ich habe und ob nur die Beine betroffen sind und mir nahe legte nie nur eine zu nutzen.
Ich erklärte ihm das Problem meiner Beine und Hände und er nickte, sah mich prüfend an und sagte dann schlicht: “Das ist nur der Rumpf.” und empfiehl mir einige Rehazentren.
Das war September 2017 oder so.
Ich fragte mich damals, warum er mich erst nur eine kurze Weile ansaß und dann diese Schlussfolgerung kam, fragte aber nicht genauer nach, hörte nur zu was er dazu sprach.
Heute weiß ich es. Heute versteh ich warum es nur am Rumpf liegt und nichts mit “Schäden” zutun hat.
Und ich dachte oft nach beim rauchen. Morgens und Abends – endlich mal abgeschieden von den restlichen Jammerlappen, die einen ständig in irgendwelche total dummen und belanglose Gespräche verwickeln wollten.
Ich wurde dem Ganzen überdrüssig. Es nervte mich. Entweder wurde gejammert über sein Leid und was man nicht alles an Leid im Leben schon kassiert hat oder um “Lästereien”, wie bei pubertären Kindern auf dem Schulhof – wo jeder der Coolste sein wollte und sich und alles anderen beweisen wollte, dass er auch noch am beliebtesten war.
Ich wollte nur draußen Kaffee trinken, Musik hören, eine Rauchen und nachdenken. Meine Eindrücke, Gedanken und deren Erkenntnisse und Gefühle sortieren. Das gelang mir leider nicht allzu oft. Weil es immer jemanden gab, der irgendwie reden wollte. Worüber auch immer.
Nicht dass die Gespräche grundsätzlich schlecht waren. Aber es gab eine Zeit in der ich ganz anders als sonst von meinem Wesen her, keinem anderen zuhören wollte als mir selbst.
Gerade zu diesen Zeiten hatte ich den Eindruck, ich selbst habe mir gerade am meisten zu erzählen.
Gerade zu der Zeit hatte ich den Eindruck ich kann am besten davon lernen, was ich mir zu erzählen habe.
Ich lernte zu der Zeit meinen Körper anders “neu” Kennen. Lernte Muskeln sehr persönlich kennen, die ich vorher nicht kannte – geschweige denn von ihrer Existenz wusste.
Anders als davor. Ich spürte eiskalt das erste Mal in meinem Leben den Muskel im Schienbein, der für den Fußheber verantwortlich ist.
2013 lernte ich einen Muskel kennen, den ich erst heute “erkennen” kann.

Ich bin damals aufgrund einer (mehreren) Entzündungen nicht mehr im Stande gewesen zu stehen, zu Laufen oder nur ohne Rückenlehne zu sitzen.
Ohne Rückenlehne bin ich einfach nach hinten umgekippt und wusste nicht warum. Ich bekam damals keine Reha. Ich bekam nur Kortison und wurde ohne alles vom Krankenhaus entlassen – ich konnte danach auch nicht sitzen. Wusste nich mal wie ich an so was wie eine Gehilfe komme und mein Antrag auf Reha wurde mehrmalig abgelehnt.
Und so saß ich da – ohne sitzen zu können – und wusste nicht ob ich wirklich noch in Deutschland bin oder nicht doch irgendwo anders, wo das Gesundheitssystem nicht ganz so gut ist.
Ich organisierte mir einen Rollator und bekam später auch Krücken eines Freundes und begann selbstständig und alleine irgendwie wieder zu laufen.
Ich habe 8 Monate gebraucht um vom “nicht mehr alleine Sitzen können” zum “mit einer Krücke 800 m ohne Pause zu laufen” gebraucht.

Ich wusste nicht was ich tat und ich weiß auch heute nicht mehr was genau ich noch tat, außer zu reiten, mich zu dehnen und ganz einfache, so total leichte Übungen zu machen.
Ich weiß nur Anfang des Jahres 2014 hab ich nur geweint. Hab nichts gegessen, hab viel geschlafen. Ich hab mir bis zu 8 Zpc reingeknallt. Schlaftabletten um traumlos zu schlafen. Morgens aufzuwachen um allein dafür, dass ich aufgewacht bin und das alles kein Traum war wieder zu weinen und mir die nächsten Zpc zu geben.
Manchmal sah ich fern, sah Menschen dort Treppen steigen und laufen und musste wieder weinen.
Das ging 3 Monate so. 3 Monate in denen mein Herz brannte. In denen meine Augen brannten. 3 Monate meiner persönlichen Hölle in der ersten Stufe. 3 Monate in denen ich wie ein gestörter versucht habe an eine Reha zu kommen und keine bekam.
3 Monate von denen ich mir im 4. Monat dachte: “Und wen dir keiner Hilft, dann musst du dir halt selbst helfen oder verrecken.”, 3 Monate von denen ich mir im 4. Monat dachte: “und jetzt erstrecht!”.
Und dann hab ich angefangen mir meinen eigenen Trainingsplan zu erstellen denn: Hey, ich bin Sportler, wäre doch gelacht. Und: Hey – wenn nicht ich, wer dann?

Ich weiß nicht was ich tat. Ich weiß, dass ich leichte Übungen machte, dass ich ritt, irgendwann auch freihändig, dass ich mich dehnte. Und irgendwann konnte ich wieder frei sitzen und wusste nicht warum. Irgendwann konnte ich wieder gehen und wusste nicht warum und 2015 bekam ich eine Reha UND WUSSTE NICHT WARUM?!
Und da war eine Physio die ich verbog, die mich zurecht rückte, die meine Oberschenkel massierte – das tat sogar voll weh – und bei der ich lief. Freihändig unter unter ihrer Leitung … und ich wusste nicht warum und wie das ging?

Denn es ging später nicht mehr. Es ging ohne sie nicht mehr und ich fand keine Physio mehr, die das konnte.
Das war im Juli oder August 2015.

Jetzt ist Oktober 2020. Und ich weiß – das ist alles der Rumpf. Und ich weiß: zum freien Sitzen und Gehen braucht man den Psoasmuskel und eine dadurch anständige Beckenausrichtung und gehaltene Wirbelsäule.
Jetzt ist 2020 und ich weiß zwar nicht was ich 2014 gemacht habe nur, dass es nicht ganz falsch war.
Jetzt ist Oktober 2020 und ich werde mir immer bewusster, dass ich mich im März 2014 für mich selbst entschieden habe und nicht für irgendeinen “Kampf“.
Im Oktober 2019 warf ich meine medizinische Versorgung hin. Sagte den Termin für die Chemo ab und sagte keinem Arzt bescheid. Und ich hatte Angst.
Ich hatte Angst davor, dass es die falsche Entscheidung war und davor, dass wenn es die Falsche war, ich zu stolz bin wieder bei dieser Klinik oder einer anderen angekrochen zu kommen. Angst davor, dass ich wirklich irgendwann an meinem eigenen Dickschädel und meiner Besserwisserei zu Grunde gehe. Daran zu Grunde gehe nicht wahrhaben zu wollen, dass ich auf Ärzte und Medikamente angewiesen zu sein. Weil ich nicht wahrhaben will überhaupt je auf irgendwen oder irgendwas anders als mich selbst angewiesen zu sein um gut oder überhaupt noch Leben zu können.
Weil ich nicht wahrhaben wollte, dass ich keine andere Wahl habe als angewiesen zu sein oder drauf zu gehen und ich wollte nicht angewiesen sein. Lieber draufgehen als angewiesen zu sein und sich und sein Leben fremdbestimmten zu lassen.
Und ich hatte Angst, dass der Abbruch bedeuten kann draufzugehen, weil ich nicht angewiesen sein will aber nun mal angewiesen bin.
Und ich liebe mein Leben, das steht außer Frage, aber ich hasse es angewiesen zu sein und mich oder mein Leben fremdbestimmten zu lassen. Und ich liebe mein Leben aber bevor das passiert will ich lieber sterben.
Und das alles hat mich klein gemacht, ich wusste nicht mehr was ich darf und nicht darf. Was mir gut tut oder nicht gut tut – ich hab mir selbst am wenigsten getraut . Ich hab mit 28 Angst davor gehabt ich könnte “ärger” mit meinen Ärzten bekommen, wenn ich anderer Meinung und nicht einverstanden war oder das tat, was sie nicht für förderlich hielten, und kam mir obendrein auch noch bevormundet vor – ja, nicht nur von meinen Ärzten.
Ich hatte Angst davor das alle anderen Recht haben und ich eben nun mal angewiesen bin um überhaupt “über”leben zu können.
Ich hatte Angst vor der Konsequenz meiner eigenen Entscheidung wie noch nie vorher. Denn es stand für mich fest, dass ich sicher nicht noch mal zurück in diese Hirnfickerei gehe. Es stand für mich fest, dass das der letzte Abbruch ist, den ich mache. Es war wie alles auf eine Karte setzen – alles auch schwar – alles auf mich. Alles auf meine Intuition, meinen Willen, mein Wissen. Wie springen ohne Halteseil und Netz. Ohne sichtbare Absicherung. Ohne dass da jemand ist, der mich auffangen könnte.
Jetzt ist Oktober 2020 und ich frage mich, warum ich im Oktober 2019 Angst hatte.

Mein Leben is wie der geilste Kinofilm ever, denn ich mach das Drehbuch selbst – dachte ich 2005.
Mein Leben und meine Existenz ist der schlechteste Witz im ganzen Universum – dachte ich ab 2012.
Mein Leben ist alles mögliche und sowohl das eine wie das andere aber ganz sicher NICHT langweilig – denk ich seit Ende 2019.

Vorgestern setzte ich mich seit ca 20 Jahren wieder ans Keyboard. Und mir schlug das Herz bis zum Hals.
Und ich versuchte etwas zu spielen, stellte fest: ich kriege meine Hände nicht auseinander – der rechten Hand.
Und ich versuchte dadurch dann mir links, wo ich nun mal alle Finger gut bewegen kann und mit dem Zeigefinger recht. Und spielte dann nur mit dem rechen Zeigefinger ein paar Passagen von diesem Titanc-Lied.
Es war etwas ernüchternd.
Das letzte Mal spielte ich 2008 an einem Klavier und am Keyoard das letzte mal 2011 oder so mal was. – da hatte ich noch beide Hände.
Und dachte mir, ich hätte das nicht aufhören dürfen. Weils schön is und weil es gut für meine Hände ist.

Und ich lese mein Buch über den Psoas-Muskel und will das andere Buch über den Psoas-Muskel auch, obwohl ich dieses noch gar nich fertig habe.

Weils passt und geil is ^^

Ich dachte ja wirklich, es geht mir wieder besser. Dann wach ich heute morgen auf mir Kopfschmerzen, verrotzt bis zum Anschlag, voll gerädert und ‘ner Stimme, fast so zerstört wie nach 4 Tagen saufen, rauchen und auf einem Konzi mitgrölen.
Und kurzzeitig kommt mir Jana in den Sinn, wie sie damals versoffen aus dem Bett und schräg unter den Couchisch rollte und sich beim Versuch aufzustehen direkt mal komatös schlug und weiter schlief. Als sie dann wieder wach wurde und zu uns anderen kam, murmelte sie müde und voll verklatscht – und ich glaube mit der Hand am Kopf: “Ich hab voll Kopfschmerzen .. Und voll ‘ne Beule aber weiß nicht woher. Weiß jemand was ich gestern gemacht haben könnte um so ne Beule zu kriegen?”
Wir hatten uns damals alle so hart weggefeiert. Heute kann ich sie verstehen, denn heute fühl ich mich irgendwie auch so. Nur ohne Beule. Und ohne vorhergehenden Alkoholexzess.

“Iss dein Brot.”, sagt er, als er das Chili in eine Schüssel umschüttet um es in den Kühlschrank zu stellen. Und ich schau ihn an wie ein Auto – nur nich ganz so schnell – und schieb mir den letzten Löffel Chili meines Tellers in den Mund und sag: “Ich kann nich. Mein mund is schon besetzt.”
Er schaut mich genervt an: “Iss dein Brot!”
Ich ganz mitleiderregend: “Ich kann aba nich mehr.”
Er stemmt die Hände in die Hüften, in ein einer dieser Hände der Deckel der Schüssel in der er das Chili umgeschüttet hat und ist empört: “Oah, du hattest nur 2 Kellen. ICH VIER UND HAB NOCH DA DIE HÄFTE VON GEGESSEN! JETZT ISS DEINEN TEIL!!”
“MAAANN! Ich bin voll satt. Is du – du musst eh noch wachsen.”
Dann kommt er zu mir, bricht das ohnehin schon kleine und letzte Stück Baguette – ich heule derweilen vor lachen -, nimmt meine Hand und gibt mir einen Teil des Baguette und sagt: “so, jetzt iss. Ich hab auch das größere Teil.”
Er Zeigt es mir dann auch, nimmt die Teller und geht zur Spülmaschine um sie einzuräumen und ich kann nichts mehr sehen. Mein Gesicht ist Tränen nass, während ich meinen Teil des Baguettes in der einen Hand halte und mir mit der anderen die Tränen aus dem Gesicht zu wischen versuche: “Samma WER war hier noch mal das Kind?!” – wirklich ernst nehmen konnte man diese Frage nicht – ja nicht mal ich selbst. Wirklich gerade aus reden konnte ich ja nun auch nicht mehr. Ich bekam schon Bauchschmerzen vor lachen.
Und als ich zu ihm sah, sah er genervt zu mir, verdrehte die Augen: “Ja, scheinbar du. Und jetzt hör auf zu heulen und ISS DEIN BROT!”

Ich aß mein Brot (also das Stück Kräuter Baguette, das ich aufgezwungen bekam), nachdem ich wieder halbwegs klar kam und auch wieder atmen konnte.
Der Junge is 13 – ich bin schon fast scheintot – irgendwas läuft hier doch grad falsch oder?, dachte ich. MÜSSTE DAS NICHT ANDERSRUM SEIN?! Aber es war so lustig.
Wenn das in meinem Leben so weiter geht, sterb ich irgendwann – sicherlich ziemlich bald. Nicht an Herz-, Nieren- oder irgendeinem Organversagen, an einem häuslichem oder außerhäuslichem Unfall, ’ner Krankheit oder irgend so einer typischen Scheiße. Ich wäre wahrscheinlich der erste Mensch, der sich wirklich tot lacht.
Ich hatte schon immer regelmäßige Zustände, in denen ich nicht nur meinen gesamten Wasserhaushalt verloren hab – so geheult habt ich nich mal in den schlimmsten seelischen Schmerzen, wie ich heule, wenn ich mich echt totlache (und dafür muss ich echt nich mal kiffen). Nicht ganz so oft aber doch schon im Vergleich zu anderen extrem zu oft ist das schwummrige Gefühl im Gehirn, wenn es nicht mehr genügend Sauerstoff bekommt und Baumschmerzen, weil sich alles zusammenzieht und verkrampft.
Ich werde sterben an einer Folge von dehydrierenden Hyperventilations-Anfall mit Abdominalschmerz der höchsten Stufe.

Ich lache viel und gerne – nicht mir jedem. Nur mir auserwählen! Am liebsten mit Kindern.

Mein Neffe war da. Dh: ich hatte oft Nahtoderfahrungen durch dehydrierender Hyperventilation inkl. Abdominalschmerz der höchsten Stufe. Die ersten beiden Abende dachte ich zwar, er ist humorbehindert geworden – aber glücklicherweise lag das nur daran, dass er im Moment das Betriebssystem bei voller Nutzung wechselt.
Vorgestern sagte er mir, dass er schon erwachsen ist. Vor 1-2 Jahren sagte ich noch: “krieg erstmal Haare am Sack, dann reden wir weiter.”, jetzt musste ich ja mein Kontersortiment anpassen, damit er nicht weiß wovon ich rede und meinte, darüber können wir noch mal reden, wenn sein Frontallappen fertig entwickelt is.
Am Abend sorgte er dafür, dass ich MEIN BROT esse. – soviel dazu :’D

Schade dass nicht jeder bei ca. 8 Jahren in der Entwicklung stehen bleibt. Das Leben wäre so einfach :’D

Aber es ist so lustig. Ich rauch ja nich mehr – er fand es immer scheiße, dass ich rauche und hat verlangt das, wenn er kommt, ich nicht rauchen darf – daran hab ich mich auch gehalten und nur morgens, wenn er noch schlief und abends, wenn er schon schlief bei offenen Fenstern geraucht ! – er hat immer meine Aschenbecher kontrolliert und ich mich einmal verraten, weil noch nich leer gemacht. Und da hab ich immer ärger gekriegt. Und ich mein, ich bin ja nich umsonst irgendwann “erwachsen” geworden. Meine Gesundheit. Meine Entscheidung – wenn der bei mir war, kam ich mir vor als wär der mein Vormund eh.
Jetz rauch ich nich mehr – hab keinen Aschenbecher mehr – doch einen aber nur weil der echt cool aussieht und der is sogar sauber. :’D
Und er war stolz auf mich, weil er dachte ich verarsch ihn eh nur (wir haben uns ja EWIG nicht mehr gesehen) – Corona geht noch nichmal EIN JAHR , aber is okay.
Er is stolz auf mich, hab ich auch endlich ma was verstanden.
Weil ich bin ja nur behindert geworden, weil ich immer geraucht hab – okay, fast. Aber lass ich gelten.
Wenn ich wieder gescheit laufen kann muss ich Fußball spielen – ich sollte mir das mit dem endlich wieder Laufen noch mal genau überlegen und mir dessen Konsequenzen wirklich bewusst werden. Weil da hab ich mich gefragt: will ich das wirklich? – wieder Fußball spielen…

Jetz is er wieder weg. So schnell kanns gehen. Beim nächsten Mal hat er bestimmt ’n Vollbart und zockt hoffentlich kein Fortnite mehr.

… Oo

Als ich den Lieblingskomponisten meiner Freundin sah (und ich find ihn ehrlicherweise seine Kompositionen auch alle ziemlich cool – mega), assoziierte ich (kA genau warum eigentlich xD) mit seinem Erscheinungsbild einen obdachlosen Junkie oder so. Hat mich voll an L. erinnert :’D – Also nicht das er voll runtergekommen aussieht. Sondern so hart lässig.
Ich hab’s einfach so was von nich erwartet und das hat mich direkt auf eine positive Weise voll weggehauen.
Ich liebe Menschen denen man gar nicht direkt ansieht was sie können. Ich find das einfach cool ^^
Leider hab ich nicht so das “wiederfinde Talent” der richtig coole Dinge auf Yt, wie meine Mauskönigin. Deswegen kommt jetzt das:

Es is der Kerl an die Klaviatur. Mach ganz viel cooles Zeug darunter auch instrumentales Zeug. Ich will jetzt aber echt nicht meine Zeit mir coolen Sachen suchen verbringen. Ich zeig euch also nur diese beiden.

Ich mag also seine Musik ohnehin. Seit ich weiß wie der aussieht und ihn als lässigen Kiffer assoziiere (nicht dass er einer wäre xD – oder vllt doch? :’D), find ich den sogar richtig cool.

Vor allem mag ich das, weil man mir an sich auch so einiges von dem was ich mache oder machte nicht ansieht und deswegen zT schon fast erschüttert war, wenn man damals mitbekam dass ich zB eben auch Klavier spiele / spielte und nicht nur Gitarre. Mit Gitarre kam man irgendwie besser zurecht aber das Klavier passte für manche so gar nich. Weder auf mein Erscheinungsbild noch auf meinen Charakter. Es passte für viele nicht einmal ins Bild, dass ich zeichne/male. Oder schreibe. Ich hab damals ja viele zT kleine Geschichten oder Geschichtsfetzen geschrieben.
Gab echt viele die ja schon fast schockiert davon waren und die das gar nicht glauben konnten bis sie es bewiesen bekamen.
Man hat niemals gedacht dass ICH sogar Lese – und schon gar nicht, dass ich immer so viel gelesen habe .. Bis man mich besuchen kam und mein Wandschrankregal sah und die Drumherum :‘D
Die geilsten Fragen dazu waren: “Hast du die geerbt?” oder: “Hast du die auch alle gelesen oder ist das nu Deko?”

Nein, natürlich sind die nur geerbt und hab sie nie weggeschmissen, damit es wenigstens so aussieht, als sei ich etwas gebildet – ich kann nämlich eigentlich gar nicht lesen. Das wirkt nur manchmal so :’D

Ich fand das immer lustig.

Da viel mir das erste Mal auf, wie ich selbst mittlerweile auf so einer merkwürdigen Erwartungsschiene hänge und finde das direkt noch lustiger. Aber tatsächlich hege ich schon immer Sympathien für die Menschen, denen man nicht direkt alles ansieht. Daran merke ich zumindest, das jeder Mensch einfach so vielfältig in seinen Facetten ist, dass ihm nur EINE Schublade alleine niemals gerecht werden könnte.
Und ich finde es echt schade, dass sich manch einer sogar selbst in so komische Schubladen steckt, seine Persönlichkeit in oder um so einen Schwachsinn aufbaut und sich dann auch noch wundert, dass er irgendwie nicht “glücklich” ist oder wird.

Mir ist der Satz noch in Erinnerung, den ich damals oft schrieb um mich selbst irgendwie zu beschreiben: “wie eine kleine Pflanze zertreten, bevor ich überhaupt wirklich da war.”
Wenn ich heute über diesen Satz nachdenke fällt mir eher auf, ich hab so viele Facetten, dass ich nur den Wald vor lauter Bäumen gar nicht sah.
Ich weiß ja auch nicht, aber es widerstrebt mir zu glauben, dass nur wenige Menschen wirklich so interessiert sein sollen..

Seit ich lebe und soweit ich mich erinnere, habe ich mich immer vielfältig und breit gefächert interessiert. Ich war ein ruhiges aber sehr neugieriges Kind. Ich war tuhig und sehr neugierig im jugendlichem Alter und in auch heute noch neugierig – nur nicht mehr ganz so ruhig wie damals mal.
Ich hab mich viel beschäftigt.
Neben dem Beobachten von Menschen, Situationen oder einfach dem “Leben” als solches, habe ich gezeichnet – das was ich sah um es praktisch zu verstehen oder irgendwann auch aus der Theorie heraus irgendwas zu zeichnen. Das was ich dachte und auch das was ich fühlte, am besten in Kombination mit dem was ich sah.
So beschäftigte ich mich auch echt gern mit dem Handwerk – es gibt fast nichts, was ich nicht einmal zumindest versucht habe eigenhändig herzustellen. Sei es mit Holz, Ton, Glas oder Stein.
Sport faszinierte mich immer sehr. Die Grenzen eines Körpers erstrecht.
Ich konnte früh lesen und rechnen und ich fand vor allem das jonglieren mir Zahlen interessant. Musik war für mich ein mittel womit ich mich am besten ausdrücken konnte, denn das wollte ich.
Ich wollte sehen, verstehen, hören, fühlen, tun – ich wollte immer irgendwie wirklich viel.
Viel was eher sehr bescheiden ist.
Ich kann kochen, backen is irgendwie nich ganz so meins :’D und zum Nähen bin ich einfach zu dämlich – ABER ich hab’s versucht. Ich hab sogar schon mal gestrickt! – oder zumindest hab ich es versucht. ^^’ (wir wollen über das Ergebnis eigentlich nicht reden, ich versuche es zu verdrängen, so als wäre es nie passiert)

Ich kann mir irgendwie nur schwer vorstellen, dass es Menschen geben soll, die tatsächlich keine Interessen im Kindesalter oder sonst wann hatten. Schon gar nicht, dass man fast davon ausgehen kann dass es die Mehrheit sein soll.
Vllt kann ich mir das nicht vorstellen, weil ich es mir nicht vorstellen will.
Aber was schreib ich .. Ich wollte hier jetzt nicht große sinnieren :’D
Ich sollte Aufhören Musik beim Schreiben zu hören.

Ich wollte nämlich eigentlich von meinem megaa geilen Weihnachsgeschenkt an H. erzählen.
Er hat die Seite hier nicht, deswegen kann ich das machen ohne etwas zu verraten moahahaaa

Und zwar: es ist mega!!

Inspiriert durch die Tatsache, dass er ein Heimscheißer ist und durch die Frage, die er an mich herantrug, was passiert, denn Darmwinde im Darm verbleiben (und durch meine Freundin, weil die hats gefunden xD) möchte ich ihm das Kacka Sutra und die Kunst des Furzen schenken.
Dadurch wird er vllt irgendwann das Kacken auch außerhalb der eigenen 4 Wände vollführen können und die Kunst des Furzens sollte ja nun jeder beherrschen.
Wobei ich auch darüber nachdenke ihm das Klorakelt dazuzuschenken.
Meine Freundin kam heute noch mit der geilen Idee ihm 5 goldene Kackregeln zu erstellen mir einer vergoldeten Klorolle oder noch witziger:

Ein Pokal angelehnt an die Coronakrise. In etwa so:

  1. Platz für das Horten von Klorollen während der Coronakrise 2020
    Oder “Klorollenkrise 2020 – ich war dabei!”

Ich hab mich so weggeschrien :’D
Und ich musste tatsächlich direkt an Marvin denken. Wir haben uns gegenseitig immer nur so einen Scheiß geschenkt. Außer einmal, da bekam er 2 € von mir, denn für mehr hatte es nicht gereicht. Das war zum Geb für ihn. In so ‘neu kleinen Kärtchen. Er hat sich sehr gefreut und mich zu saufen eingeladen :’D

Irgendwie vermiss ich das ja schon. Und manchmal denk ich mir, ich könnte mich ja mal bei ihm melden, immerhin waren wir echt lange richtig gute Freunde. Ich vermisse diesen Penner öfter als mir lieb is, muss ich gestehen. Vielleicht irgendwann.
Is faszinierend wie egal mir der Rest der Leute mittlerweile is, nur er und Thilo irgendwie nich. Wäre das damit, zumindest von meiner Seite aus, wirklich tiefe Freundschaft gewesen?
Erinnert mich indirekt an Kalle und A.
Und jetzt hör ich auf zu schreiben – das nimmt ja ganz merkwürde Züge hier an!
Aber dazu fällt mir noch was ein:

  • und weil ich es gerade jetzt sehe: was soll eigentlich der Scheiß jetzt schon wieder? Jetz is auch der alte Admin-Editor umgestellt?! Ich kotze bald . Wird echt Zeit sich von hier zu verpissen, echt jetzt. Drecks WP.. Muss ma gucken ob und wie man den umgehen kann..

viel blabla

Ich kann mich gar nicht entscheiden, welches Lied ich zum schreiben hören will..

Nehmen wir die, an die ich mich festgezeckt habe – keine Angst, das wird noch softer als am Anfang – für die, die sie nicht kennen und Angst vor Psychogeschrei haben :D (ich find das Lied mega).

Das erinnert mich von der Art her ein bisschen an Scar Symmetry, welche seit bestimmt 15 Jahren (oder länger?) eine meiner Lieblingsbands is.
Ich glaube, wenn ich irgendwann mal jemanden töten will, kipp ich einfach den Laster voll meiner Lieblingsbands auf ihn. Dann wird er erschlagen xD

So nun… wie es sich gehört, nach 5 Tagen überdosiertes Antibiotikum (es muss schon was heißen, wenn man über ein halbes Jar fast kontinuierlich Blasenentzündungen und Harnwegsinfekte hat ^^’) bin ich jetzt natürlich auch direkt mal krank :’D

Eigentlich kann ich echt froh sein, dass ich 2019 die Chemo abgebrochen hab. Ich hatte ja keine IG mehr. Hatte dann ja 3 Monate so eine Superinfektion, wo ich alles mitgenommen hab, was es so an Seuche gibt – nur stand da Corona noch nicht zu Auswahl :’D – das hatte ich ohne Medis nach 3 Monaten los bekommen.
Kurz darauf kam ja die Scheiße mit diesem Blasen- und Harnwegsdreck. Erst in Monats-, dann ich Wochen- und zuletzt ja in Tagesabständen, bis nur noch 2 Tage zwischen den Entzündungen waren. Jetzt ist der Blasen und Nierentee, wie der Basische Tee mein bester Freund. Ich hab das Zeug jetzt schon so oft gesoffen, ich schmecke diese Widerlichkeit gar nicht mehr :’D
Das Geilste daran war ja tatsächlich – ich konnte alles saufen nur kein WASSER.
Bisschen zu viel reines Wasser am Tag, ich hab an dem Abend schon wieder ne Entzündung gehabt.
Und ich hatte ja vor diesem Katheterscheiß 2016 noch nie ne Blasenentzündung und selbst da nicht so schlimm, wie in diesen ca 8 Monaten.
Und ich hatte so einen Streifen bekommen, den man in den “Morgenurin” tunken soll und dann färbt er sich – und bei mir war alles bunt und mein erster Gedanke war: wow. Ich bin ein Regenbogen.
Dann war ich fasziniert von dem Dunkelgrün und dem dunklen Violett und etwas skeptisch vom Pink.
Ich hab dann Antibiotikum bekommen aber 5 Tage statt 10 und je Tag halt dafür 2 Tabletten.
Danach hatte ich zwar immer noch was, war aber kein bunter Regenbogen mehr und hatte sogar ein Weißes – also überhaupt nicht mehr spektakulär und langweilig, deswegen konnte ich es wieder ohne fast vor Schmerzen zu sterben auch wieder mit Wasser spülen.
Das ist zwar echt schön, dafür bin ich jetzt halt irgendwie etwas krank.
Na ja. Ich schätze bis Weihnachten bin ich wieder fit und kann mit nächstes Jahr dann was neues aussuchen höhö.

Aber das ma nur am Rande (so ca. eine Seite Arial 12 xD)

Ich hab mit gestern 2 Bücher in der hiesigen Buchhandlung bestellt – ich hasse es im Internet zu bestellen, deswegen kauf ich alles was geht hier in dieser Stadt. In ECHTEN Läden, die ich schon ewig besuche – seit ich Geldausgeben kann xD. Die Zeit wird mich überholen und umrunden.. ich seh’s kommen – das wusst ich aber schon mit 15, dass sie das wird. Und bis zum bitteren Ende werde ich, alles was geht IN GESCHÄFTEN KAUFEN ZU DENEN ICH IMMER GEHE [PUNKT] :D
– Die Buchhändlerin hat sich sehr gefreut, dass ich meine Bücher nicht übers Internet bestellen will sondern lieber in der Buchhandlung xD
Heute Mittag sind sie da und ich bin richtig kribbelig. Ich freu mich seit gestern schon darauf, dass sie heute da sind (da fühl ich mich direkt wieder wie ’n Kind)

Und ich hab mich wirklich immer voll auf Bücher und CD’s gefreut. Nach der Schule der hiesige CD und Plattenladen, Buchhandlung oder Bibliothek und beim Stöbern dort meine Zeit vertrödeln. Ich hab’s geliebt. – und jeder hielt mich offenkundig für bekloppt.
Gab echt so ein Paar Läden, die hab ich geliebt.
Der Kunst und Bastelladen, der direkt neben besagter Buchhandlung ist, gehörte auch dazu – der war früher noch so muggelig, eng und etwas dunkel. Dann wurde er umgebaut, offener gestaltet, heller .. Und seit dem mag ich ihn nicht mehr xD (also schon einige Jahre nicht mehr)

Egal, jedenfalls die Bücher, die heute kommen sind geile Bücher und eher fachlichere Bücher. Also das, womit ich damals das große Lesen und Buch horten angefangen habe. Irgendwann später, mit kA 18/19/20 kamen dann vermehrt Romane und so was dazu.
Ich hatte ja bis kA ca. Anfang diesen Jahres zT richtig hart Fatigue und ich konnt mich kaum mehr als 2 Std konzentrieren. Gab ja Zeiten, wo ich richtig weggewatscht im Hirn war. Von ca 2015 – 2019 war ich dahingehend echt im Eimer und hätte insbesondere 2017 nur pennen können weil ich so fertig war und konnte aber voll nicht schlafen. Fast 4 Monate nicht. Das war so hart.
Ich hatte eh immer harte Schlafprobleme – aber das war ja wirklich grenzwertig.
Und obwohl ich immer viel gelesen hab – ich weiß nicht wie viele Bücher ich überhaupt habe, mein Wandregal ist überfüllt und fast überall außerhalb liegen Bücher rum oder sind noch in Kisten – habe ich seit bestimmt 7 Jahre kein Buch mehr angerührt und wirklich durchgelesen. Weil mir die Konzentration dazu gefehlt hat. Weil ich es zT nicht im Kopf behalten konnte, was ich da las oder gelesen hatte.
Mittlerweile ist das nicht mehr so.
Ich werde wieder fiter und schneller im Kopf, seit ner Weile. Wie lange schon kann ich gar nicht sagen, war aber schon vor Gunibert langsam wieder so. Dank Gunibert hab ich diese Nervenschmerzen nicht mehr – IMMER NOCH NICHT -, dennoch hat er mir auch beim ‘wieder besser denken’ geholfen.
Seit 2018 hab ich wieder Blogs gelesen. Mehr ging tatsächlich nich. Aber für Bloglesen braucht man in der Regel und bei den meisten ohnehin kein funktionsfähiges Gehirn, deswegen ging das immer und war besser als gar nichts ^^’
Und ich schrieb und schreibe seit ca 2013 sowieso überwiegend aus Langeweile, Frustverabeitung oder um überhaupt etwas zu machen, außer zu malen und einen auf sterbender Schwan zu mache, weil ich das alles doch so voll nicht verdient hab *weh* :‘D – doch aber so richtig hab hatte ich das verdient.
Wenn ich mir irgendwann mal mehr Wert gewesen wäre als Alkohol, Drogen und ständig wie ein Vollhorst in Vergangenheiten rumzudümpeln und hätte stattdessen mal mehr an mir selbst und meiner Persönlichkeit gearbeitet, wär das nämlich sehr wahrscheinlich nicht passiert.
Aber manchmal ist Denken und über den eigenen Tellerrand blicken schwer, besonders wenn der Frontallappen etwas unfertig und dadurch in der Entwicklung geschädigt wird .. XD

Und weil gerade Denken zu Anfang des Jahres 2017 – ca Mitte 2019 auch und noch mehr wirklich harte Arbeit für ich war und mich so müde machte, gingen wirklich niveauvolle Gespräche nich mal klar :’D
Ich weiß noch, wie oft ich meiner Freundin sagte: “Mach langsam bitte und überfüll mich nicht.. Ich kann das nicht verarbeiten mehr so .” :’D
War echt hart.
Ich kenn von mir, wie gesagt, dass ich schnell im Denken und Fühlen schon immer war – und breit gefächert. Ich war immer ein talentiert und schneller Denker. Ab einer gewissen Zeit nicht mehr und das zerfetzte mein Herz vlt sogar noch mehr, als die Tatsache, dass mein Körper einfach hinschmeißt und augenscheinlich nicht mehr mitmacht. Ich hab nämlich immer mehr auf mein Hirn gegeben als auf irgendwas anderes von mir. Verrückt oder? Das einzige, was ich nachweislich und sicher konnte, war Denken. Und das war so das letzte Halteseil für mich, wenn alles bricht.
Für mich persönlich war auf nichts von mir mehr verlass als auf mein Gehirn :’D
Ich war so was wie ein Erklärbär und Problemlöser. Nur hinter meine Probleme kam ich fragwürdiger Weise einfach echt lange nicht. – vllt wollte ich auch nur nie dahinter kommen, wer weiß das schon so genau.

Is schon hart bewusst mitzuerleben, wie der eigene Körper Stück für Stück hinschmeißt und einem irgendwie augenscheinlich die Hände gebunden sind und das einem auch wirklich ständig von allen Seiten eingetrichtert wird. Dieses “du hast keine andere Wahl als dich deinem Schicksal zu fügen” – und das wollte ich ja grundsätzlich nie. Vorher wär ich lieber abgenippelt. Deswegen bin ich lange Zeit gestrauchelt zwischen “Dagegenstehen oder komplett hinschmeißen”. Ich füge mich keinem, nichtmal meinem eigenem Körper – war mein Trotz. Und bevor ich so Leben “muss” sterb ich lieber freiwillig – war meine Option, wenn ich halt keine andere Lösung für mich finde.
Härter war für mich tatsächlich aber bewusst mitzuerleben, dass mein Hirn nachzieht. Nicht dass ich immer weniger verstand oder so – ich brauchte wirklich immer länger, bis sich der Gedanke verarbeiten und “denken” lies. – kann man schwer beschreiben.
Es waren mehr die gesprochenen und gelesenen Worte, die lange brauchten bis sie für mich im Kopf verarbeitet waren. Das Denken selbst als das Denken oder eher das Begreifen als solches, war nun nicht unbedingt das Problem.
Alle äußeren reize haben mich fertig gemacht aber die inneren Reize erstrecht.
Hat alles echt unglaublich viel Energie gezogen.

Seit ich alle Medis abgebrochen habe, aufs Essen und was ich esse achte, mim Rauchen aufgehört hab usw., bin ich wacher, schneller im Kopf und hab deswegen wahrscheinlich wieder vermehrt Interesse daran Wissen zu sammeln. .
Da ich jetzt vermehrt das Augenmerk auf mich selbst gerichtet habe um den “Teufelskreis” zu durchbrechen komme ich auf immer mehr sehr interessante Themen.
Von den ganzen Neurotransmittern, Hormonen und schlag.mich.tot, zu all den psychischen und physischen Dingen, zu den Nervenzellen und den Aufbau ihrer Myelinscheiden, diverser Hirnareale und ihre Funktionen in Kombi mit Stress und Traumatisierung hin zu den Muskeln und die gesamte Anatomie, die Statik des Körpers usw. uvm.
Das hatte nun zur Folge, das ich mir diese 2 Bücher in der hiesigen Buchhandlung bestellt habe. <- Das habe ich schon gefühlte Ewigkeiten nicht mehr getan…. Dabei war ich so hart eine richtig üble Leseratte ^^’
Das ist einmal etwas übenden Vagus-Nerv und zum anderen über den Pseos-Muskel.
Über beides will ich mich nicht nur noch genauer informieren, sondern auch darüber schreiben, wenn ich genügend Informationen habe um es für mich festzuhalten.
Auf beide Bücher freu ich mich nicht nur sondern bin regelrecht richtig heiß drauf und kann kaum bis heute Nachmittag warten xD… dass das so war is schon ewig her..
Zusätzlich bin ich dann jetzt – dank meiner Freundin – am überlegen ob ich an einer Fortbildung teilnehme.
Das ich überhaupt darüber nachdenke, zeigt mir eigentlich auch nur wieder, dass ich wieder Spaß dran habe etwas zu lernen.

Und das ist schon mal ein gutes Zeichen meiner Genesung. Ich heile doch tatsächlich auf vielen Ebenen … wie verrückt das klingt.

Ich mag mein altes Ich und mir gefällt es, es wieder an mir zu entdecken. Ebenso wie ich mich freue auch wieder genau mit diesem Ich in Kombination mit meinem neuen Ich zu arbeiten. Das ist die Entwicklung, die ich immer schon erstrebe und die nie aufhören wird.
Dieses: ich will immer eine bessere Version meiner Selbst sein. Ich will nicht besser als andere sein, sondern besser als ich vorher war.
Das: ich will dynamisch bleiben und nie ins Dogma fallen, ich will nicht statisch sein. Will nicht auf der Stelle treten und mich um die eigene Achse drehen. Ich will weitergehen. Ich will Entwicklung in mir, schon immer Entwicklung in und an mir und nie stehen bleiben.
Hab mich aber eine gewisse Zeit lang gefühlt, als stünde ich nicht nur geistig still sonder gehe sogar eher zurück als das ich nur einfach stehe.
Mittlerweile kann ich sogar die “Sprüge” sehen, von denen meine Freundin immer sprach.
Wenn ich jetzt zurückdenke, seh ich selber was für einen Sprung an Entwicklung ich gemacht hab – ganz plötzlich Oo.
Voll irre.
Ich hab den Eindruck, ich nutze das Zeitfenster, das sich mir geöffnet hat, diesmal tatsächlich und richtig.

Und ich freu mich so bescheuert auf die Bücher – ich komm mir vor wie 14-16 xD
Und ich freu mich, dass ich jetzt scheinbar ALLE Puzzelstücke zusammen hab.
Ich glaub ich hab mich noch nie so lange mit ein und demselben Thema beschäftigt und dabei auch noch so extreme geistige Saltos hingelegt. Und tatsächlich fing alles mit dem kleinen, alten Koreaner und seiner KSNS an…

Ich muss das für mich noch sortieren, dann gibt’s einen Anschlusstext (mindestens einen) zu den 4 Pfeilern.

Also ich halte hier kurz fest, was ich noch schreiben will:

Die Funktion der Erinnerung auch in Kombination mit Stress und Traumatisierung.
Die Sache mit den Trends, die ins soziale Kollektiv fließt – vllt schreib ich darüber auch mal was, allerdings interessiert mich das gar nich mehr so sehr, wie es mich mit 13 – 22 interessiert hat.
Über den Psoas-Muskel und was der alles beeinflusst.
Über den Vagusnerv und vllt noch über andere.
Wie Behinderungen und Krankheiten sowohl mit Traumatisierung und/oder Begabungen zusammenhängen (stress – beides ^^)

Schon geschrieben hab ich über Hormone, Neurotransmitter, Zucker, die 4 Pfeiler einer Autoimmunerkrankung.
Stressoren, was dann auch evtl. erklärt warum manch “Traumatisierter” mit 40 noch auf den Stand eines 10 – Jährigen ist.
Und kP über was sonst alles noch.

Ich muss ja ganz ehrlich sagen – ich hab mich früher ja wirklich für alles und jeden Dreck interessiert. Aber sicher nicht für den Körper als solches.
Mittlerweile ist das mein Lieblingsthema und hat sogar das Universum vom ersten Platz gestoßen.
Ich freu mich echt auf die Bücher und darauf mir danach noch mehr zu den Themen zu bestellen.

Das wird mich aber leider dennoch nicht daran hindern, in regelmäßigen Abständen auch Schwachsinn hier niederzuschreiben xD

Oh ich merk schon, die nächsten Jahre meines Lebens werden so richtig gut werden – ich werde dazwischen sehr wahrscheinlich dennoch regelmäßig abkotzen – aber das wird trotzdem die beste Zeit, da bin ich mir sicher. Das erste mal in meinem Leben hab ich wirklich ma ne Aufgabe und auf das Ergebnis freu ich mich schon und eigentlich auch aufs “machen” – obwohl ich da schon seit 4 Jahren oder so dabei bin.
Das klingt irgendwie nich nur voll bekloppt sondern is es bei genauerem betrachten auch. Aber is halt so und ich finde cool.
Voll der Seelenpush ist das für mich, weil mich so lange so ziemlich fast alles so unglaublich angeödet hat, dass ich davon schon genervt war.

Jetz nich mehr. Das pusht auch nur, denke ich, weils echt wirklich funktioniert und ich das direkt an mir spüre.
Und in solchen Momenten, fällt mir wieder ein: ich liebe mein Leben ^^

Und jetzt hab ich keinen Bock mehr zu schreiben, auf bald

Und der eigentlich Grund des Schreibens ist (mal wieder) diese Gasse.

Da rief eine Mutter ihr Kind an (wohl wahrscheinlich Lautsprecher)
Das Kind am anderen Ende der Leitung wie folgt: “Mama, kann ich zu Ämäly”
Mutter: “Nein, dafür is zu spät. Ich dachte, du bist schon da, Jonas.”
Jonas: “NAIJEEEEEEN!!” Und es hörte sich an, als ob er sich heulend auf den Boden schmeißt und hin und her rollt – ich hab Tränen gelacht, denn mein Neffe hatte im Kindergarten auch eine Freundin, die er liebreizend “Ämäly” nannte und bei der er, wenn er nicht hin durfte, weil es schon spät was, genauso reagierte.
Kinder sind so genial xD